
Sehr geehrte Generalität.
Hiermit bewerbe ich mich offiziell auf den Posten eines kk. Offizials der Rangklasse X. in der Verwaltung des kaiserlichen Heeres.
Zu meiner Person: Ich bin Pafldings, 17 Jahre alt, und bin derzeit im schönen Bayern aufzufinden. Zu Beginn des Jahres 2013 entdeckte ich meine Leidenschaft zu Napoleonic Wars und trat daraufhin prompt dem 10. Colbergschen Infanterieregiment bei. Dort verblieb ich ein ganzes Jahr lang, indem ich in Disziplin, Nahkampf und ehrenhaften Verhalten geschult worden bin. Mit vollem Eifer trainierte ich damals stundenlang für Nahkampfturniere, 1vs1 Linebattles sowie andere wichtige Ereignisse.
Am Ende der Mannschaftslaufbahn versuchte ich, mich anderweitig zu engagieren. Ich bewarb mich also für den Posten des Stabsmajors der deutschen Legion, den ich kurze Zeit später auch erhielt. Dort lenkte ich zusammen mit 5 anderen Streitern die Geschicke dieser. Nicht selten kam es vor, dass ich den Regimentsverbund als Generalmajor in der Schlacht koordinierte. Man ist also geschult in der Koordination einer großen Gemeinschaft, auch wenn die DL eher ein dezentrales Konstrukt war. Dies hat mich schon damals verärgert. Als die Rechte des DL-Stabs weiter beschnitten wurden, entschied ich mich am Anfang des Jahres 2014, meine Kraft einem anderen Regiment zu widmen.
Ich kam durch Schalke auf das Chevaulegerregiment "Graf Johann Klenau von Janowitz" Numero 5 und somit zur österreichischen Kavallerie. Dort war mir der schnelle Aufstieg gewiss, sodass ich innerhalb von 3 Monaten als Kadett-Offiziersstellvertreter das Eskadron in die Schlacht führen durfte. Es stellte sich jedoch schnell heraus, dass das Nr5 ein Regiment war, welches sein Hauptaugenmerk auf Disziplin und gute Leistungen im Gefecht gelegt hat. Eine übergeordnete Gemeinschaft, in der ein ungezwungenes Miteinander und eine gute Stimmung herrschte, gab es faktisch nicht.
So entschied ich mich im Sommer des Jahres 2014, zusammen mit meinem damaligen Freund Nelson das Regiment "Kaiser" Numero 1, zu gründen. Nach einer kurzen Zeit als unabhängiges Regiment trat dieses im Oktober 2014 dem kaiserlichen Heere bei und wurde bis zum Dezember weiterhin von mir geführt, bis es zur Spaltung des Regiments in Husaren und Feldjäger kam.
Ab diesem Zeitpunkt übernahm ich die Leitung des kaiserlich königlichen, kroatischen Husarenregiments "Graf Radetzky Numero 5". Ein halbes Jahr lang verwüsteten die ungarischen Reiter die Schlachtfelder Europas und trieben alle Feinde vor sich her. In dieser Zeit vollzog sich auch meine Beförderung zum Oberleutnanten. Am Ende war ich dazu gezwungen, das Regiment aufzugeben und meine Streiter als Kompanie im Feldjägerbataillon "Kopal" Numero 10 neu zu organisieren.
Meine Mannschaft, sowie unglückliche Zustände bezüglich der Gameserver sowie des Teamspeaks trieben mich dazu, im Spätsommer des Jahres 2015 auszutreten und das Husarenregiment Nummer 17 zu gründen. Ein Fehler, wie ich schnell bemerkte und noch schneller bereute. Nach anfänglichen Erfolgen war ich nicht mehr in der Lage, ein Regiment dauerhaft ohne eine zentrale Stütze zu erhalten, woraufhin das Regiment im November aufgelöst wurde.
Ich benötigte Zeit zum Nachdenken und ging deshalb zu meinen Wurzeln, dem Regiment Nummer 10 zurück, um herauszufinden, was mein Fehler war. Ich erkannte, dass ich mich in meiner Vergangenheit stark von anderen Meinungen habe leiten lassen und deshalb nichts richtig durchgezogen habe. Das 10. Infanterieregiment, welches letztens seinen Geburtstag feierte, ist jedoch kein sicherer Hafen für mich, da es nur wenig Spielraum für leidenschaftliche und ehrgeizige Spieler bietet. Ich erkannte meine Zugehörigkeit zum kaiserlichen Heere sowie der Fraktion Österreich, sodass ich mich entschlossen habe, auf die Stellenausschreibung des Feldmarschalls im FSE-Forum zu reagieren und mich hier zu bewerben, um meine früheren Fehler auszubessern und wieder in heimische Gefilde zu gelangen.
Meine Kompetenzen sind Folgende:
- 3000+ Stunden Spielerfahrung
- 1 1/2 Jahre Erfahrung als Regimentskommandant
- 2 Jahre Erfahrung in Organisation, Führung sowie Administration.
- Eine gute Selbstreflexion, um Fehler schnell zu erkennen.
- Tadelloses Kampfgeschick zu Pferde wie mit dem Säbel.
- Gutes Kampfgeschick zu Fuß mit dem Bayonett.
- Kenntnis über die einzigartigen Strukturen des Heeres sowie deren praktische Umsetzung.
- Natürliches Talent des Lehrens sowie des Führens.
- Viel Zeit und Leidenschaft, um sämtliche Aufgaben tadellos zu bewältigen.
Mein Ziel wäre der Posten des Intendanten, da ich mich mit innenpolitischen Belangen sowie der Organisation befassen möchte.
Falls noch Differenzen aufgrund meiner früheren Handlungen aufzuklären sind, stehe ich natürlich für ein Gespräch zur Verfügung.
Ich bedanke mich nun also für die Aufmerksamkeit und hoffe auf eine positive Rückmeldung.
gez. Pafldings


